Kunst & Fotografie

Zum ersten Mal gibt es am Afro-Pfingsten Festival eine Foto und Kunstausstellung!

Kunst kann Vieles. Eine ihrer grössten Stärken ist, dass Kunst uns als Menschen einander näherbringen kann, indem sie uns neue Welten öffnet. Durch das Betrachten eines Kunstwerkes oder einer Fotografie erhalten wir einen Einblick in die Perspektive und Lebenswelt der Künstlerin oder des Künstlers. Das kann zum Nachdenken anregen, provozieren, Bestätigung geben, überraschen, verunsichern oder auch einfach nur Spass machen. Schlussendlich ist Kunst aber immer auch ein Angebot, die Welt kurz aus einem anderen Blickwinkel sehen zu dürfen.

Am diesjährigen Festival richten wir den Fokus auf das Schaffen Schwarzer Künstler*innen aus der Schweiz und präsentieren einen Einblick in diesen essenziellen
Bestandteil der Schweizer Kunst- und Fotografie-Szene.

Freitag, 3. Juni bis Samstag, 4. Juni von 10.00 bis 21.00 Uhr.
Ort: Fair Market beim Kirchplatz
Preis: Kostenlos / Kollekte

Eine Auswahl der Künstler*innen, welche ihre Fotografien und Bilder ausstellen werden:

Nora Nussbaumer
(noranussbaumer.com @noreazy_)

Stephen Nthusi
(bilderandstuff.ch @bilderandstuff)

Ayshat Campbell Breu
(@35ayshots)

Juney Huber
(@junesvyda)

Sarah Tchatchou
(@sarahsgalerie)

 

Interaktive Videoinstallation

An der interaktiven Videoinstallation «Was steckt hinter einem Namen?» kannst du bei einem Namensschild klingeln und herausfinden, wer dahintersteckt! Kernstück dieses Projektes sind kurze Videos, in denen Leute ihre Geschichte erzählen. Beim Klingeln an einer Touchscreen-Türklingel kannst du beispielsweise folgendes hören: Eine geschiedene Frau wird von einem Unbehagen geplagt, da sie noch den Familiennamen ihres Ex-Mannes trägt. Ernst schreibt es seinem Namen zu, dass er kaum lacht. Ein ehemaliger «Sans-Papiers» hat sich wegen der Anerkennung seines Aufenthaltsstatus mit seinem Namen angefreundet. Der Musiker Nemo wurde lateinisch «niemand» getauft, denn wenn er niemand ist, kann er alles werden. Und der junge Somalier Jawle erzählt, dass sein Name schnell bedeutet, weil er als Kind immer der Schnellste war. Auf verspielte Art und Weise werden unerwartete Begegnungen ermöglicht, Neugierde geweckt und Empathie gefördert. Die spannende Installation stammt von «One Humanity», einer Nonprofit-Organisation,
die sich für die Förderung von Toleranz und Respekt einsetzt. Nebst der Einladung, auch über den eigenen Namen und Namensgebungstraditionen nachzudenken, möchte das Projekt aufzeigen, was uns alles trotz der Unterschiede verbindet: Wir
alle haben Namen - die Namensgebung ist jedoch je nach Herkunft und Kultur verschieden.

2. bis 4. Juni täglich von 10.00 - 23.00 Uhr
Ort: Altstadt Winterthur
Preis: Kostenlos

 

Podiumsdiskussion: Kulturelle Aneignung

(ABGESAGT)

In den letzten Jahren tauchte in den Medien und im öffentlichen Diskurs immer wieder ein Begriff auf: Kulturelle Aneignung oder auf Englisch Cultural Appropriation. Es scheint, als erhält dieses Phänomen in der Öffentlichkeit immer mehr Relevanz.
Doch was ist kulturelle Aneignung überhaupt? Wo beginnt sie und wann wird sie problematisch? Gibt es legitime kulturelle Aneignungen? Wo verläuft die Grenze zwischen Aneignung und Wertschätzung? All diese Fragen sind gar nicht so leicht zu beantworten. Klar ist, dass es eine Sensibilisierung für das Phänomen der kulturellen Aneignung braucht.

Die Debatte über kulturelle Aneignung ist riesig, vielschichtig und noch
lange nicht zu Ende. An einer Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit der
«Diskuthek» versuchen wir, während den Afro-Pfingsten diesem Diskurs zu begegnen
und einigen Fragen zur kulturellen Aneignung auf den Grund zu gehen.

Samstag, 4. Juni 15.00 Uhr
Ort: Kirchegemeindehaus Liebestrasse, grüner Saal.
Preis: Kostenlos / Kollekte
Moderation: Sarah Akanji

 

Strassenkunst

Nebst leckerem Essen, Bekleidung und Kunsthandwerk sind in der Altstadt viele verschiedene Strassenkünstler*innen anzutreffen. Schau ihnen zu, während du durch den Markt schlenderst, und erlebe die einmalige Festivalstimmung!

Mamoudou Doumbouya - Griot Musik

Schon seit Mamoudou klein ist, lebt er mit Musik und lernte früh verschiedene Instrumente. Heute ist er Gitarrist, Trommler und Sänger. Er hat in all den Jahren seinen ganz individuellen Stil gefunden und vermischt Musikrichtungen wie Jazz, Afrofunk, Afropop, Salsa und Blues. Der gebürtige Guineer möchte den Menschen ein Bild von Afrika zeigen, das veranschaulicht, wie komplex und virtuos die afrikanische Musik ist.

Während dem Festival findet auch noch ein Workshop mit Mamoudou statt. 
Klicke hier, um zum Workshop zu gelangen.

Donnerstag, 17.00 bis 17.20 Uhr.
Ort: Winterthurer Altstadt

 

Saf Sap New Generation

Livemusik von Saf Sap New Generation geht unter die Haut und in die Beine. Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in ihrem Heimatland Senegal sind sie geschätzte Musiker. Isma Kouate, Saliou Kouate, Nago Sene, Famara Manafa, Sadio Cissokho und Alla Sene sind Griots und stammen aus einer bekannten Musikerfamilie aus dem Senegal. Die Griots sind Geschichtenerzählende in Westafrika, welche ihre Kunst und Kultur von Generation zu Generation weitergeben. Mit Saf Sap New Generation treten sie in ganz Europa auf. African Power – full Energy!

Donnerstag, 18.00 bis 18.20 Uhr und 19.00 bis 19.20 Uhr
Samstag, 14.00bis 14.20 Uhr und 19.00 bis 19.20 Uhr
Ort: Winterthurer Altstadt

 

Afropercussion - Afro Trommeln

Das Afropercussion Ensemble spielt seit 1995 traditionelle Trommelmusik aus Ghana. Der Perkussionist Willi Hauenstein stellt die Trommeln sogar selbst her. Nebst den Trommel-Melodien der Kpanlogotrommeln tanzen Vincent Yao Senugbe und Kudus Yabdo – Afropercussion sorgt für ein einzigartiges audiovisuelles Erlebnis!

Freitag, 17.00 bis 17.20 Uhr und 19.00 bis 19.20 Uhr.
Ort: Winterthurer Altstadt

 

Itai Hakim - Musik aus Südafrika

Zurzeit lebt Itai Hakim in Südafrika. Zu unserem Glück ist der Musiker zwischen April und Juli in der Schweiz und tritt am Festival auf. Itais Musik wird den Genres Spirit Folk und Eclectic Acoustic zugeordnet. Komm vorbei und lass dich von seiner Musik überzeugen!

Freitag, 3. Juni und Samstag, 4. Juni
Ort: Winterthurer Altstadt

 

Nana Ansong - Nasenflöte

Das Multitalent Nana Ansong ist Flötist, Perkussionist und Sänger. Zudem spielt er Kalimba und Xylofon. Der gebürtige Ghanaer reiste mit seinen Liveshows um die Welt – von Westafrika, Frankreich, Schweiz bis nach Alaska und Tokyo. Seine Musik begeistert etliche Menschen.

Samstag, 4. Juni
Ort: Winterthurer Altstadt

 

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