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Oumou Sangaré Konzert 2011
Jagdlieder mit rebellischem Unterton
Oumou geniesst mit ihren berührenden Liedern im Wassoulou-Stil, der sich von traditionellen malischen Jagdliedern ableitet, einen beispiellosen Erfolg in Westafrika. Mit ihrer Musik findet sie jedoch auch in Europa und der Karibik grossen Anklang.
Die Stimme der Malierin Oumou berührt. Sie ist kräftig und weich zugleich und strahlt eine wahnsinnige Wärme aus. Ihre Augen leuchten, wenn sie singt. Magische Kräfte soll die Musik der Wassoulou-Jäger haben. Die stark hypnotischen Rhythmen scheinen das zu bezeugen.
Oumou gelang es, den Charme und die Kraft dieser Musik in ihre eigenen Werke zu integrieren. Aber auch ihre natürliche Bühnenpräsenz und ihr Charisma gepaart mit der unwiderstehlichen Energie und Lebensfreude sorgen immer wieder für viel Bewunderung unter ihren Fans.
Zudem ist Oumou eine Verwandlungskünstlerin sondergleichen: in einem Moment amerikanische R’n’B Queen, im nächsten eine dynamische Business-Frau, die gerade mal wieder einen ihrer zahlreichen Wirtschaftsdeals abgeschlossen hat, und dann wieder die traditionelle Malierin in prachtvollen, farbigen Gewändern. Sie ist stolz auf ihr Land und liebt die mündliche Überlieferung, die in Mali so ausgeprägt ist, dass Musik auch heute noch untrennbar mit der Gesellschaft verbunden ist. Schon ihre Mutter war Sängerin und zusammen mit ihr verdiente sie das wenige Geld mit Singen an Zeremonien oder auf der Strasse. Mit 18 Jahren wurde sie dann auch auf den Strassen Malis vom Direktor des Mali Instrumental Ensemble entdeckt, als sie mal wieder ihre Stimme zum Besten gab, um Almosen zu erhalten.
Ihr erstes Album Moussoulou (‘Women’) eroberte die Herzen der Westafrikaner im Sturm. Und das obwohl die Inhalte in der konservativen Gesellschaft mehr als explosiv waren. Sie rief mit ihren zarten 21 Jahren Frauen dazu auf, sich persönliche Freiheit zu verschaffen und sprach sich offen gegen Polygamie und Zwangsehen und für die Würde der Frauen aus. In der malischen Hauptstadt Bamako waren ihre Songs aus jedem Auto, jedem Café und von jedem Marktstand aus zu hören. Ihre Musik pulsierte im Gleichtakt mit dem malischen Alltag und war omnipräsent. Aber auch in Europa wird Oumou gemeinhin als der grösste weibliche Star ihrer Generation aus Afrika angeschaut. Trotz dem unglaublichen Erfolg vergisst Oumou ihre bescheidenen Wurzeln aber nicht und bezaubert mit ihrer einfachen und sympathischen Art und engagiert sich in zahlreichen gemeinnützigen Projekten.
Die Stimme der Malierin Oumou berührt. Sie ist kräftig und weich zugleich und strahlt eine wahnsinnige Wärme aus. Ihre Augen leuchten, wenn sie singt. Magische Kräfte soll die Musik der Wassoulou-Jäger haben. Die stark hypnotischen Rhythmen scheinen das zu bezeugen.
Oumou gelang es, den Charme und die Kraft dieser Musik in ihre eigenen Werke zu integrieren. Aber auch ihre natürliche Bühnenpräsenz und ihr Charisma gepaart mit der unwiderstehlichen Energie und Lebensfreude sorgen immer wieder für viel Bewunderung unter ihren Fans.
Zudem ist Oumou eine Verwandlungskünstlerin sondergleichen: in einem Moment amerikanische R’n’B Queen, im nächsten eine dynamische Business-Frau, die gerade mal wieder einen ihrer zahlreichen Wirtschaftsdeals abgeschlossen hat, und dann wieder die traditionelle Malierin in prachtvollen, farbigen Gewändern. Sie ist stolz auf ihr Land und liebt die mündliche Überlieferung, die in Mali so ausgeprägt ist, dass Musik auch heute noch untrennbar mit der Gesellschaft verbunden ist. Schon ihre Mutter war Sängerin und zusammen mit ihr verdiente sie das wenige Geld mit Singen an Zeremonien oder auf der Strasse. Mit 18 Jahren wurde sie dann auch auf den Strassen Malis vom Direktor des Mali Instrumental Ensemble entdeckt, als sie mal wieder ihre Stimme zum Besten gab, um Almosen zu erhalten.
Ihr erstes Album Moussoulou (‘Women’) eroberte die Herzen der Westafrikaner im Sturm. Und das obwohl die Inhalte in der konservativen Gesellschaft mehr als explosiv waren. Sie rief mit ihren zarten 21 Jahren Frauen dazu auf, sich persönliche Freiheit zu verschaffen und sprach sich offen gegen Polygamie und Zwangsehen und für die Würde der Frauen aus. In der malischen Hauptstadt Bamako waren ihre Songs aus jedem Auto, jedem Café und von jedem Marktstand aus zu hören. Ihre Musik pulsierte im Gleichtakt mit dem malischen Alltag und war omnipräsent. Aber auch in Europa wird Oumou gemeinhin als der grösste weibliche Star ihrer Generation aus Afrika angeschaut. Trotz dem unglaublichen Erfolg vergisst Oumou ihre bescheidenen Wurzeln aber nicht und bezaubert mit ihrer einfachen und sympathischen Art und engagiert sich in zahlreichen gemeinnützigen Projekten.
Konzert vom 12. Juni 2011
Konzert von 1995
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