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Khaled Konzert 2011
Moderne Raï-Klänge aus Algerien
Mit seinem Hit Aïcha wurde der algerische Sänger weltberühmt. Seine Musik ist stark beeinflusst vom algerischen Volks- und Populärmusikstil Raï. Und seine unverkennbare Stimme machte die arabische Musik in ganz Europa bekannt und beliebt.
Es ist sein ansteckendes Lachen und die exotische Vokalmusik mit ihrer ausdrucksstarken Wirkung, die ein Konzert von Khaled zu einem einmaligen Erlebnis machen. Aber damit nicht genug: Der Saharawind weht mit in den erdigen, orientalischen Rhythmen und Klängen fremder Instrumente. Die Lust der Orientalen an spontaner Improvisation ist riesig und für jeden Konzertbesucher eine wahre Freude.
Ausgezeichnet mit zahlreichen internationalen Preisen ist sein Album 1,2,3 Soleils das erfolgreichste seit jeher im arabischen Raum. Wenn man bedenkt, dass seine Karriere auf den Strassen Algeriens seinen Anfang nahm ist seine Leistung überaus beeindruckend. Heute wird seine Musik auf den Bühnen der Welt gespielt, denn er hat die algerische Musik salonfähig gemacht. Aus der Weltmusik-Szene ist sie mittlerweile nicht mehr wegzudenken.
Die Beduinen und Berber haben den Raï aus den Bergen in die algerischen Städte Oran (Khaleds Geburtsort) und Algier gebracht, wo zahlreiche weitere musikalische Elemente dazu kamen. Raï ist ursprünglich akustische Musik mit harten Drum-Beats, versüsst mit den Klängen des von den französischen Kolonisten mitgebrachten Akkordeons. Eine explosive Mischung, die Khaled später massgeblich weiterentwickelte. Zusammen mit dem innovativen Produzenten Rachid Baba Ahmed revolutionierte er den Musikstil durch den Zusatz von westlichen Instrumenten. Und der Pop-Raï war geboren.
Raï heisst wörtlich übersetzt „Meinung“. Das passt auch zur Tatsache, dass Khaled mit seiner Ansicht, dass Algerien mehr soziale Freiheiten brauche, die Meinung seiner Zeitgenossen vertrat. Das war den regierenden Konservativen jedoch ein Dorn im Auge, weswegen seine Musik in seinem eigenen Land nicht öffentlich gespielt wurde. Aber Khaled liess sich nicht mundtot machen. Nach wie vor verzaubert er sein Publikum mit Klangfarben aus dem fernen Osten.
Es ist sein ansteckendes Lachen und die exotische Vokalmusik mit ihrer ausdrucksstarken Wirkung, die ein Konzert von Khaled zu einem einmaligen Erlebnis machen. Aber damit nicht genug: Der Saharawind weht mit in den erdigen, orientalischen Rhythmen und Klängen fremder Instrumente. Die Lust der Orientalen an spontaner Improvisation ist riesig und für jeden Konzertbesucher eine wahre Freude.
Ausgezeichnet mit zahlreichen internationalen Preisen ist sein Album 1,2,3 Soleils das erfolgreichste seit jeher im arabischen Raum. Wenn man bedenkt, dass seine Karriere auf den Strassen Algeriens seinen Anfang nahm ist seine Leistung überaus beeindruckend. Heute wird seine Musik auf den Bühnen der Welt gespielt, denn er hat die algerische Musik salonfähig gemacht. Aus der Weltmusik-Szene ist sie mittlerweile nicht mehr wegzudenken.
Die Beduinen und Berber haben den Raï aus den Bergen in die algerischen Städte Oran (Khaleds Geburtsort) und Algier gebracht, wo zahlreiche weitere musikalische Elemente dazu kamen. Raï ist ursprünglich akustische Musik mit harten Drum-Beats, versüsst mit den Klängen des von den französischen Kolonisten mitgebrachten Akkordeons. Eine explosive Mischung, die Khaled später massgeblich weiterentwickelte. Zusammen mit dem innovativen Produzenten Rachid Baba Ahmed revolutionierte er den Musikstil durch den Zusatz von westlichen Instrumenten. Und der Pop-Raï war geboren.
Raï heisst wörtlich übersetzt „Meinung“. Das passt auch zur Tatsache, dass Khaled mit seiner Ansicht, dass Algerien mehr soziale Freiheiten brauche, die Meinung seiner Zeitgenossen vertrat. Das war den regierenden Konservativen jedoch ein Dorn im Auge, weswegen seine Musik in seinem eigenen Land nicht öffentlich gespielt wurde. Aber Khaled liess sich nicht mundtot machen. Nach wie vor verzaubert er sein Publikum mit Klangfarben aus dem fernen Osten.
Konzert vom 11. Juni 2011
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